Ahoi Ihr Lieben,

vielleicht habt Ihr ja mitbekommen, dass mir Coolpad Deutschland das neues Coolpad Porto S zur Verfügung gestellt hat, um es zu testen und meine Erfahrungen mit der digitalen Welt zu teilen. Nachdem Ihr vor 10 Tagen hier von meinen ersten Eindrücken lesen konntet, folgt heute meine Gedanken zum Thema „Foto- und Video-Performance“. Da mir an einem Smartphone die Kamerafunktion sehr wichtig ist, widme ich diesem Komplex einen extra Beitrag und zeige Euch im Folgenden, wie das Gerät bei mir als Amateurin in der Alltagsnutzung abschneidet.

Da es mir, wie wohl vielen anderen Smartphonenutzern, beim Fotografieren und Filmen im Alltag auf den schnellen Einsatz ankommt, habe ich für den Test keine der vielen möglichen Sondereinstellungen vorgenommen, sondern ich nutzte für die meisten Parameter die Standardeinstellungen wie z.B. den automatischen Szenenmodus und den Autofokus. Um die Aussagekraft der Bilder zu erhalten, habe ich zudem die Fotos und Videos mit Ausnahme des Vorspannes, der Untertitel und der Slowmotionsequenz nicht bearbeitet.

Videofunktion

Zur Illustration der Videoleistung habe ich drei kurze Sample-Sequenzen gedreht. In den Videos unter diesem Abschnitt könnt Ihr verschiedene Szenarien sehen: Video 1 wurde mit der Innenkamera an einem sehr bewölkten Tag am Strand gedreht, Video 2 ebenso mit der Selfiecam, diesmal bei guten Lichtbedingungen in einer Action-Situation, und Video 3 zeigt einen Aufnahme bei Regen, von innen gefilmt.

Bild Video Frontaufnahme
Innenkamera
Bild Video Frontaufnahme
Innenkamera
Bild Video Regen
Außenkamera

 

Wie Ihr sehen könnt, erzielen die Innenseitencam wie auch die Hauptkamera sehr gute Ergebnisse. Besonders gut ist dies in der Zeitlupensequenz von Video 2 zu sehen, wo die Bildabfolge trotz Reduzierung der Geschwindigkeit (1/4) noch sehr flüssig läuft und auch die Auflösung mehr als zufriendenstellend ist. Und auch mit der Tonqualität bin ich sehr zufrieden. Das Produktdatenblatt verspricht Videos im HD-Format mit einer Auflösung von 720, und die Qualität der Testvideos entspricht in der Tat dieser Leistung.

 

 Fotografie

Innensseite/ Selfie Cam

Coolpad bewirbt die Selfiecam damit, dass „Selfie-Fans […] sichergehen [können], dass sie die Frontkamera mit 2 Megapixel, BSI-Sensor und f/2.4-Blende ins rechte Licht rückt“. Bei guten Lichtverhältnissen kan ich dieses Versprechen bestätigen und die Bildqualität erfüllt meine Ansprüche (Bild 1 und 2). Sobald es etwas dunkler wird, kompensiert die Innenkamera dies leider mit Bildrauschen, was Ihr in zunehmendem Maße auf den Bildern 3 bis 6 sehen könnt. Wenn man dies aber durch kleine Tricks (ans Fenster gehen, zusätzliche Lichtquellen nutzen) umgeht, kann man mit der Innencam sehr zufriedenstellende Ergebnisse erzielen. Es gilt also auch hier: Gute Technik allein reicht nicht, um optimale Bildergebnisse zu erzielen, der Fotograf muss auch etwas mitdenken und bei widrigen Umständen gegensteuern 🙂

 

Rückseitenkamera

Die Hauptkamera bietet mit 8 Megapixeln eine fast viermal so hohe Auflösung wie die Kleine auf der Innenseite. Diesen normalen Unterschied kann man besonders deutlich bei Nahaufnahmen sehen. Wie auf den folgenden Nahaufnahmen zu erkennen, sind die fotografierten Gegenstände detailliert erfasst und die Farben sind sehr natürlich festgehalten. Aber nicht nur in der Makrofotografie überzeugt mich die Hauptkamera des Coolpad Porto S, auch die Distanzfotos haben eine gute Qualität. Top.

 

Wie Ihr seht, habe ich die meisten Fotos bei Tageslicht gemacht, sodass der automatische LED Blitz nicht zum Einsatz kam. Ich habe auch im Dunklen ein paar Probeschüsse gemacht, die ich hier jetzt nicht präsentiere, da ich dort wie ein unästhetisch aufgescheuchtes Reh dreinblicke, aber ich versichere Euch, dass die Qualität passabel ist.

Kurzum, gemessen daran, dass die unverbindliche Preisempfehlung für das Porto S mit nur 129,00€ im unteren Preissegment für Smartphones angesiedelt ist, bin ich mit der Leistung wirklich sehr zufrieden. Besonders hervorheben möchte ich die Videofunktion, die bei beiden Kameras in Wort und Bild überzeugt. Und auch die Hauptkamera kommt mit verschiedenen Situationen bestens zurecht.

In einigen Tagen findet Ihr hier auf dem Blog meinen Abschlussbericht, in dem ich auf die Systemperformance, App-Laufleistung und auch kleine Tools wie die automatische Bildverschönerung eingehen werde.

Wie immer freue ich mich, wenn Ihr hier oder per PM kommentiert, Feedback gebt und wenn der Betrag gefällt, natürlich auch gerne eine „Like“ hinterlasst.

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