[Dieser Beitrag enthält Werbung, außerdem evtl. Spuren von Til Schweiger und Matthias Schweighöfer]

Von der spontanen Fotoidee auf den roten Teppich 

Als ich Mitte Dezember sah, dass Lay’s eine Reise zur Weltpremiere des neuen Films „Hotdog“ mit Til Schweiger und Matthias Schweighöfer verlost, hatte ich sofort eine Fotoidee im Kopf, auf deren Umsetzung ich richtig Bock hatte. Lays hatte nämlich aufgerufen, zu kommentieren, warum man zur Premiere geschickt werden sollte. In Anlehnung an das Filmplakat, das Ihr hier sehen könnt, habe ich das Plakatmotiv weihnachtlich, interpretiert. Und es hat tatsächlich geklappt, sodass ich am 09. Januar zusammen mit einer Freundin nach Berlin zur Premiere fahren konnte.

Lays

Die Premiere

Die Premiere fand im Sony Center am Potsdamer Platz in Berlin statt. Wir trafen nach 4h Anreise und trotz eines chaotischen Check-ins im Hotel (dazu später mehr) pünktlich um 19 Uhr dort ein, um uns die Tickets und die Bänder für die After Show Party im Ritter Butzke abzuholen. Nach kurzem Warten wurden uns die Karten ausgehändigt – mit kleiner EnttäuschungWir waren in einem anderen Saal als die VIP Gäste untergebracht. Doch damit nicht genug. Wir erfuhren, dass wir nicht auf der Liste für die After Show Party stünden. Als wir mit Verweis auf die Einladung protestierten, wurden wir (ebenso wie ca. 15 andere Gäste) zur Seite gebeten, man würde noch einmal recherchieren. Nach ca. 30 Minuten Warten (wahrscheinlich weniger, aber ich hatte mich Anlass bezogen für meinen schicken, aber dünneren Mantel entschieden, sodass ich sehr fror), wurden uns doch noch die VIP Bändchen für das After-Show-Abenteuer angezurrt. Ging also nochmal gut, aber trotzdem echt blöd organisiert und Stress, der unnötig war.

Next Stop Red Carpet: Auf dem Weg ins Kino passierten wir den Roten Teppich. Im Schnelldurchlauf. Nicht freiwillig. Denn als wir staunend auf dem Teppich standen und uns umschauten, kam schon direkt ein grimmiger Security Man und wies uns den Weg HINTER dem Roten Teppich ins Kino. Also, wenn der Gewinn vorsieht, über den Roten Teppich zu schlendern, denkt man nicht daran, in echt hinter demselben durchgeschleust zu werden :-). Aber wir sind ja hart im Nehmen 🙂

 

 

Im Kino angekommen, gab es das positive Kontrastprogramm: Wir wurden begrüßt mit Knabberzeug, Sekt und andere Erfrischungen. Auch die Mitarbeiter dort waren um Welten freundlicher als im Einlassbereich. Wenngleich unter den ca. 1000 Premierengästen  einige Schnösel die Nase recht weit oben trugen, waren die meisten doch relaxt, sodass die Stimmung insgesamt sehr entspannt war.

Nach dem Film ging es zu den Shuttlebussen, die uns zur After Show Location brachten. Auf dem Weg dorthin haben wir uns nicht nehmen lassen, dann noch noch ein paar Erinnerungsfotos auf dem Roten Teppich zu machen 🙂 Deshalb habe ich doch noch Red Carpet Fotos für Euch 🙂

Die After Show Party im Techno Club Ritter Butzke in Kreuzberg war ein entspannter Abschluss: Zwar war auch hier von den Filmmachern bzw. den Hauptdarstellern keine Spur, zumindest, als wir ankamen. Aber egal, wir wollten eh nur ein wenig Atmosphäre schnuppern und einen Hotdog futtern, bevor wir wieder müde ins Bett fielen. Immerhin mussten wir in der Früh wieder raus.

Mein Premierenfazit: Durchwachsen. Also das Flair hat schon was, aber letztlich kochen alle mit demselben Wasser. Aber keinen der Hauptdarsteller zu Gesicht zu bekommen, war schon schade.

Das Hotel

Wie schon angedeutet, lief es mit der Unterkunft auch nicht ganz rund. Ich hatte einen Gutscheincode im Rahmen des Gewinns erhalten, den ich bei Thomas Cook einlösen konnte. Die Wahl des Hotels stand mir frei. Ich entschied mich dann für das zentrale Amano Grand Central Hotel, direkt gegenüber vom Hauptbahnhof. Einen Abend vorher hatte ich gebucht und auch eine Buchungsbestätigung erhalten. Als wir dann am nächsten Tag ankamen, wurden wir zunächst nicht eingecheckt. Stattdessen händigte man uns ein Fax von Thomas Cook aus, mit der Bitte, wegen Buchungsproblemen die Buchhaltung des Reiseveranstalters zu kontaktieren. Als ich dort direkt anrief, wurden wir informiert, dass der Gutscheincode noch nicht eingebucht und daher das Zimmer auch noch nicht bezahlt sei. Was ich mir ja hätte denken können, wenn ich erst einen Tag vorher buche, so die Mitarbeiterin. Weiter meinte Sie, dass sie mir nicht weiter helfen könne, da sie gleich Feierabend hat, ich aber die Bestätigungs-E-Mail im Hotel vorzeigen könne, vielleicht würde ich trotzdem eingecheckt. Dann wünschte sie mir viel Glück. Ähm, wie bitte? Da steht man abends in einer anderen Stadt, kann nicht einchecken, da Thomas Cook es nicht schafft, innerhalb von 24 h einen Gutscheincode zuzuordnen (wo war der Hinweis auf der Homepage, dass es Fristen gibt?) Und es gibt null Hilfestellung und sogar unterschwellig den Vorwurf, man sei ja selber Schuld? Wow, Thomas Cook, das war ganz schlechter Kundenservice. Letzten Endes haben uns die Rezeptionsmitarbeiter dann doch eingecheckt, auch wenn sich eine Mitarbeiterin dabei auch nicht mit Ruhm bekleckert hat, da sie uns während des Telefonats mit der Buchhaltung nicht ganz so höflich bat, von der Rezeption wegzugehen (um andere Gäste mit unseren Problemen nicht zu belästigen?). Das war definitiv kein „Willkommen“ Feeling. Das Zimmer und auch das Frühstück waren ok, aber auch der Check-out ließ wieder zu Wünschen übrig. Oder gehört es in der Cityhotellerie nicht mehr zum guten Ton, zu fragen, wie der Aufenthalt war, und einen guten Tag bzw. eine schöne Heimreise zu wünschen? Also da ist definitiv auch noch Luft nach oben, liebes Amano Team.

Der Film

Natürlich möchte ich Euch noch kurz erzählen, wie der Film war. Dass es kein Arthouse Erlebnis werden würde, war mir schon klar, aber ich fand den Film erstaunlich ok, obwohl diese Art leichter Filme jetzt nicht meine bevorzugte Filmgattung ist. Gut, die Dialoge waren teils sehr platt, es gab einige logische Fehler, und alle Wendungen waren vorhersehbar, aber ich habe zu keinem Zeitpunkt auf die Uhr geguckt, um zu schauen, wie lange ich noch durchhalten muss. Und das ist bei mir ein verlässlicher Gradmesser für Langeweile. Also vergebe ich 7 von möglichen 10 Punkten (und finde den Film definitiv nicht so schlimm wie der Autor von diesem Verriss im Spiegel

Und noch zum Schluss ein paar Lehren aus diesem Kurztripp:

  • roter Mantel auf dem roten Teppich? Passt nicht so wirklich.
  • Ich tauge nicht zum Star, weil ich immer friere und nicht mal 10 Minuten im Kleid auf einem winterlichen Roten Teppich überleben würde.
  • Nie wieder Thomas Cook? So weit würde ich jetzt nicht gehen. Jeder hat ja eine zweite Chance verdient, und vielleicht hatte ich einfach Pech mit den Mitarbeitern. Aber beim nächsten Mal sollte die Performance besser sein, sonst gibt es sicher kein drittes Mal.

 

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