Da es in letzter Zeit keine Produkttests gab, die mich interessierten, ist es hier etwas ruhiger geworden. Das änderte sich, als vor 4 Wochen Werbung für einen Test bei Brands You Love eintrudelte, bei dem verschiedene Labeldrucker von Brother zur Wahl standen. Nachdem ich beruflich schon seit einiger Zeit mit einem ähnlichen Gerät arbeite und vom einfachen Handling überzeugt war, bewarb ich mich kurzerhand, zumal ich sofort ein paar Ideen für meine eigenen 4 Wände vor Augen hatte.

Ich entschied mich für das Modell Brother P-Touch H200, da hier, im Gegensatz zu den übrigen angebotenen Modellen auch einige Dekofunktionen wie Rahmen zur Wahl standen und da das Gerät handlich schien.

Umfang des Pakets: Die Bestellung umfasste das Gerät und eine Bandkassette. Hier gab es eine erste positive Überraschung, In der Gerätepackung befand sich erfreulicherweise ein edles Textilband, was so nicht aus der Produktbeschreibung ersichtlich war. Somit musste ich zunächst nicht, wie eigentlich geplant, Kunststoffetiketten nachbestellen, sondern konnte direkt loslegen

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Anwendung: Die Inbetriebnahme war einfach: Die Batterien mussten lediglich eingelegt werden, ebenso wie die Kassette, und schon konnte es losgehen. Und auch die Bedienung war nach dem ersten Ausprobieren auch klar. Zunächst das Positive: Der Brother P-Touch H200 hat wirklich sehr schöne Deko-Elemente, die schöne Gestaltungsideen ermöglichen.  Rahmen, Schriftgrößen, Buchstabenabstände, Kursiv/Fett. Aber der Weg dorthin, die Bedienung ist sehr nervig: Die Eingabe von Buchstaben und anderen Zeichen über das Eingabefeld ist mühselig, zumal man z.B. bei Großbuchstaben die Funktion „Groß“ für jeden einzelnen Buchstaben separat aktivieren muss, was bei langen Worten mit Großbuchstaben echt too much ist.

Würde ich dieses Gerät noch einmal bestellen? Tatsächlich lautet meine Antwort: „Nein“. Nicht, weil mich das Gerät schlecht ist. Für Nutzer, die nicht so compueraffin sind und nur ab und an ein Label erstellen möchten, und dabei mobil sein wollen (z.B. im Garten basteln wollen), ist das Gerät sicher eine gute und auch preisgünstige Variante. Ich persönlich würde beim nächsten Labeldrucker einen mit Netzanschluss bevorzugen, der sich auch per USB-Port an meinen PC anschließen lässt, damit ich bequem die Daten über die Computertastatur eingeben kann.

Nichtsdestotrotz habe ich mich mit dem Drucker arrangiert und in schon einige Male genutzt. Hier unten findet Ihr ein paar Einsatzideen. Aus dem Dekoband habe ich für eine Freundin zum Geburtstag einen Wunschbaum gebastelt, auf dessen Blätter gute Wünsche gedruckt habe. Ansonsten kommt der Drucker vor allem für die Beschriftung von Aufbewahrungsgläsern zum Einsatz.

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